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Die fünf Yoga-Wege

Ziel des Yoga ist die (Selbst-) Erkenntnis und die in sich ruhende Freiheit.
Es gibt fünf traditionelle Yogawege, die sich gegenseitig ergänzen und durchdringen. Sie alle führen zum selben Ziel, aber setzen unterschiedliche Schwerpunkte, welche die Individualität und die verschiedenen Lebensumstände der Menschen berücksichtigen. Man kann das am Bild eines Berges verdeutlichen: Es gibt viele verschiedene Wege, auf denen man den Berg erklimmen kann, aber alle führen zum selben Ziel - dem Gipfel.

Die fünf Yoga-Wege sind:
  • Jnana-Yoga: der Weg des rechten Wissens / der Erkenntnis
    Durch Reflexion, aber besonders auch durch Meditation wird intuitives Wissen im Sinne einer umfassenden Bewusstheit erlangt.
  • Raja-Yoga: der Weg der rechten Selbstkontrolle / königlicher Yoga
    Unter Raja-Yoga wird im allgemeinen der achtfache Pfad des Patanjali verstanden
    (siehe auch: Die Philosophie des Yoga)
  • Karma-Yoga: der Weg des rechten Handelns
    Alle Handlungen werden selbstlos, und ohne an ihren Früchten (Auswirkungen, Ergebnissen) zu haften, ausgeführt.
  • Bhakti-Yoga: der Weg der Hingabe an Gott bzw. an ein höheres Prinzip
  • Hatha-Yoga: der Weg der Körperschulung