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Yoga als Konsumgut?

Auf Grund seiner positiven Wirkungen auf Körper, Geist und Seele nimmt die Beliebtheit und Popularität von Yoga immer mehr zu.

Yoga erhöht die Beweglichkeit von Körper und Geist, entspannt und wird von vielen Krankenkassen als Gesundheitsprävention angeboten oder bezahlt.

Diese tollen Effekte lassen Yoga für viele zu einer Alternative zu Fitnessgymnastik, autogenem Training oder z.B. Massagen und ähnlichem werden.

Dies kann neben den positiven Auswirkungen aber leider auch zur Folge haben, dass nur einzelne Aspekte des Yoga herausgegriffen werden, um z.B. den Rücken zu stärken, den Bauch zu straffen oder nach der Arbeit zu entspannen. Für Manche kann das sinnvoll sein, aber dem Wesen des Yoga wird man damit nicht gerecht. Denn Ganzheitlichkeit und der Einbezug von Körper, Seele, Herz, Geist und Alltag sind ganz wesentlich für Yoga.

Daneben kann es auch unerwünschte negative Effekte haben (z.B. Rückenschmerzen oder Verspannung statt Entspannung etc.), wenn man Yoga einseitig oder falsch übt. Daher sollte man Yoga immer bei einem/r qualifizierten Yogalehrer/in und nicht z.B. aus einem Buch erlernen.

Yoga bedeutet Offenheit für Veränderungen und Wachstum sowie die Bereitschaft, sich mit sich selbst auseinander zu setzen und an sich zu arbeiten.

Meiner Ansicht nach zieht man den größten Gewinn aus Yoga, wenn man Yoga nicht wie einen guten Film oder eine entspannende Massage passiv konsumiert, sondern als Möglichkeit sieht, seinem Leben aktiv und eigenverantwortlich eine neue Qualität zu geben.